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Infrastrukturgesellschaft der öffentlichen Hand

 

Technische Bauüberwachung für eine Infrastrukturgesellschaft

Mehrere Gebietskörperschaften haben sich zusammengeschlossen, um gemeinschaftlich eine flächendeckende Breitbandversorgung in allen Städten und Kommunen zu forcieren. Nach eingehender Untersuchung der Machbarkeit wurde so eine Infrastrukturgesellschaft gegründet, deren Gesellschafter die Gebietskörperschaften sind. Die errichteten Infrastrukturen wurden nach Errichtung durch Vermietung an einen im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens ausgewählten Netzbetreibers und Dienstanbieters weitergegeben, der auch den notwendigen Open Access Verpflichtungen nachkommt.

Als technisches Konzept wurde ein sogenanntes FTTC-Modell umgesetzt („Fiber to the Cabinet“, Glasfaser bis zum Kabelverzweiger), das die Erschließung der im Ausbaugebiet befindlichen Kabelverzweiger der Deutschen Telekom vorsah. Die eigentliche Teilnehmeranbindung erfolgte mittels VDSL2-Technologie bzw. bei entsprechender Regulierungs- und Beihilfeverfügung per Vectoring-Technologie vom Kabelverzweiger über die bestehende Teilnehmeranschlussleitung, so dass keine weiteren baulichen Maßnahmen direkt beim Endteilnehmer notwendig wurden. Dabei war es Ziel, bereits im Rahmen der FTTC-Ausbauplanungen dafür Sorge zu tragen, dass die entstehende Infrastruktur später bei Bedarf eine kostengünstige und investitionsschützende Migration zu einem sogenannten FTTH-Modell („Fiber to the Home“, Glasfaser bis in die Wohnung) zulässt. Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass jeder Teilort schon im ersten Ausbauschritt mit schnellem Internet flächendeckend mit mindestens 30 Mbit/s versorgt werden kann, später aber auch Bandbreiten von 100 Mbit/s und mehr möglich sein werden. Für den Ausbau selbst wurde ein Generalunternehmer beauftragt, der die notwendigen Tiefbauarbeiten und die Errichtung der passiven Infrastruktur verantwortet.

Im Rahmen der Projektumsetzung wurden wir mit einem Teil der Projektsteuerung beauftragt, die vor allem die Begleitung von Abnahmen der Leistungen zur Errichtung des passiven Netzes und die Überwachung der zeitlichen, finanziellen und qualitativen Vorgaben des Gesamtprojekts nach Maßgabe der nachfolgenden Präzisierungen erfasste. Insofern oblagen uns in diesem Projekt  folgende Hauptleistungsumfänge:

  • Begleitung von Abnahmen der Leistungen zur Errichtung der passiven Infrastruktur gem. Vertragsstand
  • Prüfung von Planungsständen
  • Sporadische Kontrolle der Ausführungen der Bauleistungen auf Übereinstimmung mit den zur Ausführung genehmigten Unterlagen, dem Bauvertrag sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den einschlägigen Vorschriften
  • Sporadische Prüfung von Bautagebüchern
  • Mitwirkung bei Rechnungsprüfungen

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