Kompetente,
neutrale und
ganzheitliche
Beratung für Ihren 


BREITBANDAUSBAU.

 

 

 


Für Kommunen & Landkreise,
Stadtwerke, Energieversorger,
Netzbetreiber.

Referenzen

Zu den Kunden der Broadband Academy GmbH zählen regional wie überregional tätige Versorgungsunternehmen, Kommunen und Landkreise sowie national und international tätige Telekommunikationsnetzbetreiber. Selbstverständlich schreiben wir Diskretion groß, und so nennen wir Ihnen relevante Referenzen auf Anfrage gerne nach vorheriger Absprache mit unseren bestehenden Kunden.

Einen Auszug anonymisierter Referenzen, der unser weitreichendes Spektrum an Beratungsleistungen widerspiegelt, finden Sie nachfolgend.

Projekte

Projekte

Im Jahr 2012 begann die Bundesnetzagentur den garantierten Zugang sämtlicher Telekomanbieter zur sogenannten letzten Meile neu zu regeln. Im Rahmen eines Entscheidungsentwurfs legte sie so fest, dass die Deutsche Telekom ihren Wettbewerbern den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) zwar grundsätzlich weiterhin gewähren muss. Unter bestimmten Bedingungen darf sie ihn aber verweigern, damit sie selbst oder ein Konkurrent dort die sogenannte neue Vectoring-Technologie einsetzen kann.

Das auch als VDSL-Vectoring ist eine VDSL-Technik, die in Kupferkabeln höhere Übertragungsraten als mit VDSL möglich macht. Theoretisch sind damit bis zu 100 Mbit/s beim Download und 40 Mbit/s beim Upload möglich. Ein Nachteil ist, dass Vectoring immer nur von einem Anbieter pro Kabelverzweiger genutzt werden kann. Mit ihrem Entscheidungsentwurf im Jahr 2012 reagierte die Netzagentur auf einen Antrag der Telekom, die Zugangsmöglichkeiten zur letzten Meile für Wettbewerber einzuschränken, um selbst Vectoring einsetzen zu können.

Die Broadband Academy wurde seitens eines Landesministeriums angefragt, eine umfassende Stellungnahme zu verfassen, die sowohl die technologischen wie auch regulatorischen Implikationen des vorgenannten Entscheidungsentwurfs darstellt und diskutiert. Ausgehend von diesem Papier informierte sich das Landesministerium über die einzelnen Sachverhalte und kommentierte den Entscheidungsentwurf der Bundesnetzagentur entsprechend.
 

Projekte

Durch vielfältige Maßnahmen und unter Einbindung unterschiedlicher regionaler Unternehmen konnte zunächst eine nahezu vollständige Grundversorgung von Breitbandzugängen in einer ländlich geprägten Großregion in Deutschland auf den Weg gebracht werden. Es war nun im nächsten Schritt Ziel mittels eines eigens initiierten Clusters die Gründung einer Infrastruktur- bzw. Betreibergesellschaft zum Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes für insgesamt fünf kooperierende Landkreise voranzutreiben. Dabei sollten im Rahmen dieses Projekts zum einen zunächst die relevanten Netzkonzeptionen wie auch Geschäftsmodelle analysiert und ausgewählt werden, um dann im zweiten Schritt eine entsprechende Umsetzung auf den Weg bringen zu können. Basis für das im Rahmen der Analyse zu definierende Geschäftsmodell sollte dabei die Schaffung von Infrastrukturen auf Basis eines Open Access Ansatzes sein, der die spätere Einbindung aller regionalen wie auch überregional anbietender Telekommunikationsanbieter ermöglicht.

Da die Erarbeitung der oben genannten Aspekte ein hohes Maß an telekommunikationsspezifischen Kenntnissen und Erfahrungen erfordert, sollte die fachliche Koordination und Begleitung durch einen externen Berater erfolgen. Vor dem Hintergrund, dass neben netzkonzeptionellen und planerischen ebenso betriebswirtschaftliche wie auch juristische Kompetenzen angefragt waren, konnte die Broadband Academy die Begleitung dieses herausfordernden Projektes übernehmen.

Auf Grundlage einer umfangreichen Machbarkeitsstudie legte die Broadband Academy zunächst den Grundstein für die spätere Projektumsetzung. So konnten neben des avisierten Geschäftsmodellansatzes hier auch die entsprechenden Finanzierungsmodelle sowie die juristischen Detailaspekte herausgearbeitet werden. Auf Grundlage dieses Umsetzungsmodells begleitete die Broadband Academy sodann die eigentliche Projektumsetzung, hierbei insbesondere die Finanzierungsgespräche, die notwendigen Ausschreibungsverfahren inkl. aller notwendigen beihilfe- und vergaberechtlichen Aspekte sowie die Gründung einer Infrastrukturgesellschaft und des Aufbaus der notwendigen Organisationsstruktur.

Die Umsetzung dieses Projektes wird in der Projektregion für insgesamt rund 380.000 Haushalte eine flächendeckende Breitbandversorgung auf NGA Niveau sicherstellen. Die Broadband Academy konnte so im Rahmen ihrer Projektunterstützung aktiv zum Aufbau zukunftsfähiger Kommunikationsinfrastrukturen für eine Großregion in Deutschland beitragen.
 

Wissen

Wissen

Erfolgreiche Investitionen in Breitbandnetze im ländlichen Raum 

Pressemitteilung von: Broadband Academy GmbH

Neue Studie der Broadband Academy

 

Angesichts hoher Investitionskosten sehen sich private Marktakteure beim Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen für das schnelle Internet gerade in sehr dünn besiedelten Gebieten mit der Herausforderung einer unzureichenden Projektrentabilität konfrontiert. Die Broadband Academy untersucht daher in einer vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Auftrag gegebenen und nun veröffentlichten Studie gezielt Umsetzungsmodelle für den Aufbau solcher Netze in ländlichen Gebieten, die nicht primär auf die Bereitstellung öffentlicher Zuschüsse sondern auf den Rückfluss der eingesetzten Investitionsmittel abzielen.

Im Mittelpunkt der in Kooperation mit der renommierten Kanzlei Dr. Muth & Partner GbR (Fulda) verfassten Studie steht die Frage, welche Faktoren für erfolgreiche zuschussfreie Investitionsprojekte in Hochleistungsnetze in suburbanen und ländlichen Gebieten in Deutschland maßgeblich sind und welche Handlungsempfehlungen daraus abgeleitet werden können. Der Fokus der Betrachtung liegt auf einer Realisierung von Hochleistungsanschlüssen mit mindestens 50 Mbit/s (NGA) in Gebieten mit einer Besiedlungsdichte von weniger als 200 Einwohnern je Quadratkilometer bzw. Gemeinden mit weniger als 50.000 Einwohnern.

 
 


Tobias Tippelt, Geschäftsführer der Broadband Academy GmbH, erläutert: „Die Studie ist vor allem als Kompendium zu verstehen, das insbesondere kommunale Entscheidungsträger und private Investoren adressiert, die sich mit dem Ausbau von NGA-Infrastrukturen in ländlichen und suburbanen Gebieten auseinandersetzen müssen“. Gerade für diesen Adressatenkreis liefert die Studie wertvolles Hintergrundwissen und verbessert so das Verständnis der Gesamtzusammenhänge. Leser der Studie können so Investitionsvorhaben zum Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen strukturierter bewerten und angehen. 

Die Studie kann über die Internetseiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (www.zukunft-breitband.de) abgerufen werden.

Direkter Downloadlink: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/ZukunftBreitband/studie-erfolgve...

 

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

 

Wissen

Um Kosteneinsparungen beim Ausbau von NGA Kommunikationsinfrastrukturen zu erzielen, sind viele Kommunen heute dazu angehalten, konsequenter Leerrohrsysteme gleichzeitig mit dem Ausbau anderer Infrastrukturen mit zu verlegen. Ein erster wesentlicher erster Schritt ist es hierbei, die Kommunen rein prinzipiell zu sensibilisieren, dass ohne deren aktives Engagement Synergien nur selten genutzt werden können. Neben den Eigenaktivitäten der Kommunen sollte zudem auch die Kooperation mit Ver- und Entsorgern vor Ort intensiviert werden, denn der Bauträger muss für die Erzielung von Kosteneinsparungen die NGA-Erschließungen direkt mitplanen, weil eine nachträgliche Erschließung entsprechende Synergien vergibt.

Aber was kann eine Kommune oder Stadt konkret tun, wenn eine Straßensanierung oder ein Neubau von Gebäuden oder Straßen ansteht? Welches sind die richtigen Systeme zur Mitverlegung? An welchen Stellen macht Mitverlegung wirklich Sinn?

Vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen, die gerade Akteure leicht überfordert, die sich bislang nicht mit dem Thema Breitbandausbau auseinandergesetzt haben, hat die Broadband Academy frühzeitig eine spezielle Schulung entwickelt. Die Schulung „Mitverlegung von Leerrohren für Kommunen“ adressiert dabei gerade die speziellen Lernbedürfnisse von Verantwortlichen in Kommunalverwaltungen, die die Aufgabe der Koordination der Leerrohrmitverlegung übertragen bekommen haben. Hierbei wurden in der Schulung konzeptionell neben der Vermittlung des rein technischen Fachwissens in Bezug auf Leerrohrsysteme auch Aspekte der Netzstruktur und des Netzbetriebs berücksichtigt.

Die Broadband Academy konnte mit dieser Schulung bis heute bereits eine große Zahl von kommunal Beschäftigten dabei unterstützen, ihre Aufgaben im Rahmen der geforderten Koordination von Leerrohrmitverlegung erfolgreich wahrnehmen zu können und so ihren Beitrag zu einer Steigerung von Kosteneinsparungen durch Synergienutzung leisten.