Kompetente,
neutrale und
ganzheitliche
Beratung für Ihren 


BREITBANDAUSBAU.

 

 

 


Für Kommunen & Landkreise,
Stadtwerke, Energieversorger,
Netzbetreiber.

Breitbandausbau im Kreis Groß-Gerau

Zukunftsfähigkeit sichern


KREIS GROSS-GERAU - Bis Ende des Jahres 2016 (in Erfelden und Crumstadt bautechnisch bedingt etwas später) wird der Kreis Groß-Gerau von den Unternehmen Telekom und Inexio beihilfefrei, also ohne Beanspruchung öffentlicher Mittel, mit schnelleren Breitbandverbindungen versorgt sein. Der eigenwirtschaftliche Ausbau durch die beiden Unternehmen hat dem Kreis Investitionen in Millionenhöhe erspart. Durch den jetzt stattfindenden Ausbau wurde die Breitbandversorgung im Kreis Groß-Gerau erheblich verbessert. Jedoch werden die Ausbauziele des Bundes und des Landes Hessen hierdurch noch nicht erreicht, sagt Thomas Schmitt, Breitbandkoordinator des Kreises Groß-Gerau. Ziel im Bereich der Privathaushalte ist eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 Mbit/s. Darüber hinaus bestehen noch Defizite bei der Versorgung der Gewerbegebiete sowie der Bildungs-, Verwaltungs- und Sicherheitseinrichtungen (zum Beispiel Schulen, Rathäuser, Rettungsdienste).

Die bestehenden Defizite und die erforderlichen Gegenmaßnahmen werden nun bei einer weitergehenden Erhebung ermittelt. Denn das Thema Breitbandausbau hat weiter Priorität, betont Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer die Bedeutung der Infrastrukturmaßnahme für die Bevölkerung und für Unternehmen:  „Derzeit kann es sich niemand erlauben, dieses Thema zu vernachlässigen.“

Die für die Untersuchung benötigte Beratungsleistung kann in vollem Umfang durch bereits bewilligte Bundesfördermittel finanziert werden, betont Thomas Schmitt. Bei einem Auftakttermin Mitte Oktober im Landratsamt, an dem Walter Astheimer, Thomas Schmitt und für das beauftragte Beratungsunternehmen Broadband Academy dessen Geschäftsführer Oliver Laible teilnahmen, wurden die Eckpunkte festgelegt. Das Ziel ist in erster Linie, noch bestehende Versorgungslücken zu schließen und aus den für den weiteren Ausbau derzeit zur Verfügung stehenden Fördermitteln des Bundes und des Landes einen möglichst hohen Förderanteil für den Kreis Groß-Gerau zu generieren.

Die Förderquote, die insgesamt bis zu 90 Prozent betragen kann, ist jedoch von vielen Rahmenbedingungen abhängig, die Chancen auf einen Zuschlag und die erzielbare Förderquote sind derzeit noch nicht konkret absehbar. Im Zuge der nun laufenden Erhebung soll ein entsprechender Förderantrag bereits vorbereitet werden.  „Wenn wir es nicht versuchen, können wir gar keine Fördermittel erhalten“, waren sich alle beim Auftakttreffen einig. Spätestens im Mai 2017 sollen die Ergebnisse der Erhebung vorliegen und die nächsten konkreten Schritte geplant werden.

 

News Date: 
Quelle: GG24.de 29.10.2016