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Telekom sorgt für schnelles Internet in Hartenstein

In einigen Bereichen der Stadt ist das Netz schon gut ausgebaut. Doch es gibt auch noch unter- versorgte Ecken. Denen widmet sich jetzt das Unternehmen.

Hartenstein.

Darauf hatte der Hartensteiner Bürgermeister Andreas Steiner (parteilos) mit seiner Verwaltung lange hingearbeitet. Am Montagnachmittag unterzeichnete er gemeinsam mit Rainer Frank, Leiter des Außendienstes Infrastrukturvertrieb der Region Ost der Deutschen Telekom, den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau in den noch unterversorgten Regionen von Hartenstein sowie den Ortsteilen Zschocken und Thierfeld. In diesem ist festgeschrieben, dass spätestens in 24 Monaten die rund 230 Haushalte und Unternehmen in diesen Bereichen über Anschlüsse verfügen, mit denen sie mit einem Tempo von bis zu 100 Megabit pro Sekunde surfen können. "Ich habe sogar die Hoffnung, dass nicht die gesamte Vertragslaufzeit benötigt wird", gab sich Steiner optimistisch.

 

Die Telekom wird rund 17 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und acht Verteiler aufstellen. Die Übertragungsrate werde mittels Vectoring gesteigert. "Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Kunden einen Anschluss bekommen, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming und Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home", sagte Telekom-Pressesprecher Georg von Wagner. Die Mittelschule in Hartenstein und die Grundschule in Zschocken erhalten Glasfaseranschlüsse.

Während die Telekom in großen Teilen der Stadt den Breitbandausbau auf eigene Kosten erledigt, fließen für den aufwendigeren Ausbau in den noch unterversorgten Gebieten Fördermittel. Hier in Hartenstein kommen 160.000 Euro vom Bund, 80.000 Euro vom Land und 25.000 Euro aus der Stadtkasse.

Nach der Vertragsunterzeichnung steigt die Telekom nun in die Feinplanung für den Ausbau ein, wählt eine Tiefbaufirma aus und bestellt Material. Parallel dazu würden Baugenehmigungen eingeholt. Rainer Frank macht darauf aufmerksam, dass die Bürger nicht automatisch vom schnellen Internet profitieren. "Sie müssen aktiv werden und die neuen Anschlüsse buchen", sagte er. In etwa drei Monaten werde es einen Link auf der Homepage der Stadt geben, auf dem jeder Hartensteiner sehen könne, wie viel Megabit pro Sekunde er künftig bekommt. Informationen dazu gebe es dann auch in den Telekom-Shops in Zwickau, Innere Plauensche Straße 6, und in Aue, Poststraße 2.

 

Artikel, erschienen am 23.10.2018

News Date: 
23.10.2018